Die Firmen, an denen die Stadt Hildesheim beteiligt ist, sollen sich zu einem Runden Tisch versammeln. Dies hat die CDU-Fraktion beantragt, um einen regelmäßigen Austausch zwischen den städtischen Tochterfirmen einzurichten.
„Die Stadt kann stolz sein auf die Leistungen, die die städtischen Unternehmen Jahr für Jahr erbringen. Auch wenn die Firmen in unterschiedlichen Bereichen tätig sind, gibt es immer Überschneidungen, zum Beispiel in den Bereichen Verwaltung, Personal, Beschaffung, Fuhrpark usw. Für die Stadt könnte es einen Gewinn darstellen, wenn die Unternehmen kooperieren und sich daraus Synergien ergeben“, begründet Frank Wodsack als finanzpolitischer Sprecher der Fraktion die Idee hinter dem Antrag.
Der Finanzausschuss soll am 19.6. über den Antrag beraten, ehe der Rat am 24.6. eine Entscheidung trifft. „Wir wollen eine möglichst große Beteiligung der städtischen Firmen, der Verwaltung und der Politik zum Wohl unserer Stadt erreichen. Daher hoffen wir auf eine rege Teilnahme und gute Ergebnisse. Jedes Unternehmen hat zwar einen speziellen Auftrag zu erfüllen, aber warum soll das Know-How der verschiedenen Firmen dann nicht für die anderen gezielt genutzt werden? So bleiben Gelder der Firmen im städtischen Kreislauf und die Firmen können auch noch davon profitieren. Wenn wir eine enge Kooperation zwischen Stadt und Landkreis im öffentlichen Bereich anpacken, dann können wir auch bei unseren Firmen schauen, wie diese enger zusammenrücken können“, schließt Frank Wodsack ab.