CDU-Ratsfraktion Hildesheim

Von Niedersachsen auf die europäische Bühne

CDU-Fraktion fordert Hildesheimer Bewerbung zur Kulturhauptstadt 2025

Die CDU-Fraktion plädiert für eine Hildesheimer Kandidatur zur Kulturhauptstadt Europas 2025. Auf Grundlage der erstklassigen Erfahrungen aus dem Jubiläumsjahr will man künftig auch über die Landesgrenzen hinaus glänzen. Hierbei sollen schlaue Köpfe und das Stadtgefühl die prallen Geldbeutel der anderen Bewerberstädte ausstechen.
Hildesheim soll sich um den Titel Kulturhauptstadt Europas bemühen. Dieses Fazit zieht die CDU-Fraktion nach einer zweitägigen Veranstaltung der Heinrich-Dammann-Stiftung zu Chancen und Risiken einer Bewerbung. „Es hat sich gezeigt, dass die Stadt allein durch eine Bewerbung maßgeblich profitieren kann“, resümiert der Fraktionsvorsitzende Dr. Ulrich Kumme.

Als Faustpfand betrachtet die CDU-Fraktion die jüngsten Erfahrungen aus dem Stadtjubiläum. „Das Jubiläumsmotto wurde von so vielen kreativen Köpfen mit Leben gefüllt und hat Netzwerke entstehen lassen, die auch künftig nicht brachliegen sollten. Mit unserem „Stadtgefühl“ können wir auch im europäischen Vergleich punkten“, ist sich Kumme sicher.

Der Weg zu dem großen Ziel wird trotz der bewährten Basisstrukturen nicht leicht. „Die Bewerbung muss auf möglichst breite Füße gestellt werden. Insoweit gibt es viele kleine Stellschrauben, die noch bewegt werden müssen“, sagt Frank Wodsack und meint damit auch eine verstärkte Zusammenarbeit von Stadt und Landkreis.

Dass Hildesheim im Bewerbungsverfahren auf finanzkräftige Konkurrenz treffen und der Ehrentitel in weite Ferne rücken könnte, lässt die Fraktion indes nicht zweifeln. „Wir sollten nicht den Fehler begehen, bereits jetzt Angst vor solventeren Rivalen zu verbreiten. Ein großes Budget sorgt nicht zwangsläufig für das größte Ideenreichtum“, sagt Frank Wodsack, Ratsherr und Vorsitzender des CDU-Stadtverbandes.

Ganz ohne finanzielle Unterstützung lässt sich eine Bewerbung dagegen nicht verwirklichen. Die CDU-Fraktion will daher beantragen, einen gesonderten Ansatz im städtischen Haushalt zu bilden, der zur Finanzierung erster Konzeptionen dienen soll.