Betreuungsangebot für Kinder in Hildesheim
Eine Fülle an verbindlichen und flexiblen Betreuungsangeboten ist ein maßgeblicher Baustein für die Standortqualität einer Stadt. Nicht erst der Streik der Erziehungs- und Sozialberufe hat bewiesen, welchen Stellenwert eine verlässliche Kindesbetreuung für junge Familien einnimmt.
Die aktuellen Geschehnisse zum Anlass nehmend, fordert die CDU/FDP-Gruppe eine intensive Debatte über die Art und den Umfang der Hildesheimer Betreuungsangebote.
In der Sitzung des Jugend- und Sozialausschusses am 23. Juni 2015 soll die Verwaltung zunächst die folgenden Fragen beantworten:
1.) Wie hoch ist die Quote der Elternbeiträge gemessen an den Gesamtkosten?
2.) Wie ist der Sachstand zu den Planungen zur Einrichtung einer Betriebskindertagesstätte?
3.) Wie hoch ist der Anteil der Plätze vorschulischer Betreuung, die sich nicht in kommunaler Hand befinden? Inwieweit ließe sich diese Quote - dem Subsidiaritätsprinzip aus § 4 Abs. 2 SGB VIII folgend - erhöhen?
4.) Wie hoch sind die Kosten pro Betreuungsplatz?
5.) Wie hoch ist der Personalkostenanteil in den Gesamtkosten (getrennt nach kommunaler Trägerschaft / freier Trägerschaft)?
6.) Welche Überlegungen der Verwaltung gibt es, den o.g. Mehraufwand in diesem und in den folgenden Jahren aufzufangen?
Die Gruppe setzt mit dem aktuellen Antrag ihr Bemühen um ein nachhaltiges Betreuungsangebot und eine weitreichende Unterstützung junger Familien in Hildesheim fort. In der Vergangenheit hatte sich die CDU/FDP bereits erfolgreich für die Senkung der KiTA-Beiträge stark gemacht.
Der vollständige Antrag ist hier als Download verfügbar.