Parkraumbewirtschaftung in Hildesheim
Die Suche nach einem freien Parkplatz gleicht in Hildesheim mehr und mehr einem unlösbaren Geduldsspiel. Erst kürzlich haben die Medien die Situation der Oststadtbewohner nach dem Verkauf des Parkplatzes in der Pieperstraße aufgegriffen. Aber auch im Kalenberger Graben, dem Palandtweg und vielen anderen Stellen in der Stadt gibt es Probleme mit dem Parken. Die CDU/FDP-Gruppe ist der Auffassung, dass es in der Thematik endlich voran gehen muss.
Aus diesem Grund beantragt die Gruppe, die Gespräche zur Neuorganisation der bisher durch die Hi-Park vorgenommenen Parkraumbewirtschaftung frühzeitig in Gang zu setzen. Als Auftakt der zu erwartenden umfangreichen Beratungen zwischen Politik und Stadt soll die Verwaltung in der Sitzung am 11. März 2015 zunächst die folgenden Fragen beantworten:
1.) Wie schätzt die Verwaltung die Bewirtschaftung städtischer Parkplätze durch die Hi-Park derzeit ein? Inwiefern haben sich im Zuge der Übernahme durch Vinci-Park Änderungen für die Stadt ergeben? Welche Vor- und Nachteile bestehen aus Sicht der Verwaltung in der momentanen Fremdbewirtschaftung?
2.) Gibt es bereits Tendenzen oder Empfehlungen der Verwaltung, in welcher Form die Parkflächen ab August 2016 bewirtschaftet werden sollten? Wenn ja, wie konkret sind die Planungen und wie sehen diese im Einzelnen aus?
3.) Wie bewertet die Verwaltung den Vorschlag, die Bewirtschaftung der Parkflächen künftig durch eine der städtischen Töchter vornehmen zu lassen? Haben ggfs. bereits Gespräche mit deren Geschäftsführungen stattgefunden?
Zwar hatte sich der Ausschuss für Stadtentwicklung, Bauen, Umwelt und Verkehr auf Antrag der CDU-Fraktion bereits im Juni 2014 mit der allgemeinen Parksituation in Hildesheim beschäftigt. Angesichts der Vertragsdauer mit der Hi-Park waren die Beratungen aber aufgeschoben worden.
Der vollständige Antrag steht hier zum Download bereit.