CDU-Ratsfraktion Hildesheim

Verbesserung des Radverkehrs in Hildesheim

CDU/FDP-Gruppe fordert eine gefahrlose Verbindung zwischen Universität und Innenstadt

Die CDU/FDP-Gruppe hält Verbesserungen für den Radverkehr für unbedingt notwendig und beantragt daher die Konzeption einer durchgehenden gefahrlosen Radverbindung zwischen Universität und Innenstadt.
In Folge der vom Rat der Stadt Hildesheim am 15.11.2010 beschlossenen "Integrierte Verkehrsentwicklungsplanung (IVEP)", wurden in den letzten Jahren diverse Fahrradbügel zum Abstellen von Rädern eingerichtet. Das hauptsächliche IVEP-Ziel -die Steigerung des Radverkehrsanteils von 12% auf 18%- wurde indes nicht erreicht. Es existieren noch immer zahlreiche Radwegelücken.

Auch durchgehende Hauptverkehrsachsen aus den Randgebieten durch die Innenstadt sind für die Radfahrer bislang nicht entstanden. Die Verbindung der Universität mit Innenstadt und Bahnhof, für eine große Anzahl von Studierenden von elementarer Bedeutung, ist weitestgehend nicht fahrradtauglich ausgestaltet.

Da der Ansatz für investive Maßnahmen zur Verbesserung des Radverkehrs gleichermaßen nicht ausgeschöpft wird, wird seitens der CDU/FDP-Gruppe die Umsetzung des folgenden Maßnahmenkataloges gefordert:

  1. Der Radweg von der Schillstraße bzw. Lüneburger Straße aus durch das Lönswäldchen wird befestigt und somit als privilegierter gebundener Radweg angeboten.
     
  2. Im Bereich der Sedanallee wird die Vorfahrt für den Radverkehr ausgewiesen, da der querende Auto- und Parkverkehr sehr schlecht einzusehen ist. Gleichzeitig wird eine Markierung angebracht, so dass Fußgänger und spielende Kinder sich vor dem Radverkehr in acht nehmen können.
     
  3. Die Straße Immengarten erhält im Zuge der anstehenden Umbaumaßnahmen als Verbindungstrasse zur Goslarschen Straße und der gesamten Oststadt einen Schutzstreifen für Radfahrer.
     
  4. Im Bereich der Teichstraße wird eine der westlichen Querstraßen für den Radverkehr freigegeben, um eine direkte Anbindung zur Innenstadt herzustellen.
     
  5. Die geplante, schräge Ampelanlage am Theater wird realisiert.
     
  6. Das abknickende Endstück der Straße Zingel (hinter dem Hotel) wird für den Radverkehr freigegeben, um den direkten Zugang zu den neuen Schutzstreifen auf der Bahnhofsallee zu gewährleisten. Die entsprechenden Planungen der Verwaltung hinsichtlich der Bahnhofsallee für den Radverkehr werden begrüßt.
     
  7. Es wird befürwortet, dass die Osterstraße im Zugang auf den Angoulême-Platz für Fahrradfahrer zu befahren ist, wie von der Verwaltung angedacht. Dabei ist sicher zu stellen, dass die Radfahrer folgend den Bahnhof direkt über die Bernwardstraße erreichen können.
     
  8. Perspektivisch wird die Verwaltung gebeten, Vorschläge für eine Querung vom Radweg Innersteufer in Richtung Innenstadt in Höhe Mühlengraben/Lucienvörderstraße zu dimensionieren.


Den kompletten Antrag finden Sie hier