Mit großem Erstaunen hat die CDU-Ratsfraktion der Hildesheimer Allgemeinen Zeitung am 29.08. entnommen, dass die Stadtwerke das Wasserparadies über 2019 hinaus nicht betreiben müssen. Da stellt sich dann die Frage, wie es mit den Schwimmbädern der Stadt weitergehen soll. Mit Akteneinsicht möchte sich die Fraktion Klarheit verschaffen.
Wie ist die Zukunft der Schwimmbäder in Hildesheim? Zum Ende des Schuljahres 2010 / 2011 wurde das Lehrschwimmbecken der Realschule Himmelsthür geschlossen und die Stunden sollten von den anderen Schwimmbädern aufgefangen werden. Inzwischen ist auch die Jo-Wiese "gerettet". Doch was passiert, wenn der Vertrag zwischen der Stadt und den Stadwerken über den Betrieb des Wasserparadieses 2019 endet? Wie geht es dann weiter?
Zudem hatte der alte Betreiber der Jo-Wiese der Stadt offenbar angeboten, das Freibad für einen Ganzjahresbetrieb herzurichten. Der CDU-Fraktion stellen sich hier viele Frage, die dringend erörtert werden müssen. In einem ersten Schritt hat die Fraktion heute einen Antrag auf Akteneinsicht an den Oberbürgermeister gerichtet. Mit der Akteneinsicht sollen folgende Themen-Komplexe abgefragt werden:
- Vertrag zwischen der Stadt und den Stadtwerken über den Betrieb des Wasserparadieses
- Vertrag zwischen der Stadt und Herrn Mehler über den Betrieb der Jo-Wiese
- Schriftverkehr zwischen Herrn Bettels und der Stadt hinsichtlich des Weiterbetriebes der Jo-Wiese einschließlich des Angebotes zur Investition in den Ganzjahresbetrieb.
Es ist davon auszugehen, dass nach der Akteneisicht weitere Fragen offen bleiben. Von daher wird sich die Fraktion weitere Schritte vorbehalten.